Treatment done though consent was explicitely denied. Judge denies established case law and changes statement of the victim. / Untersuchung gemacht trotz explizit verweigerter Einwilligung. Richter verweigert gefestigte Rechtsprechung und verändert Vortrag des Opfers

Though consent was explicitely denied Diagnostikum Berlin violated the patients will and shows a very bad way in regulating. To keep compensation as low as possible wrong cases where choosen for comparation . Though the law imposes oral hearing, there was none and no witnesses were heard. Egregiously, the judge seeks to deny the disabled person the protection of established case law in order to keep the damages as low as possible and as the victim was sentenced to pay the offenders cost which leaves nothing from the compensation but also add more money to for the pay for the offenders money . Even in the appeal proceedings regarding insufficient legal aid and in the legal aid proceedings for the appeal, obstacles would be created to force exclusion from the legal system. Obwohl die Untersuchung explizit abgelehnt worden war, wurde der Eingriff wider Willen versucht, Diagnostikum Berlin schreckt im Prozess vor Lügen und Verdrehungen nicht zurück. Um das Schmerzensgeld so niedrig wie wenig zu halten, wurden Vergleichsurteile herangezogen, die nicht passen, weil eine andere Diagnose und Mitschuld des Opfers vorhanden waren. Wiewohl das Gesetz eine mündliche Verhandlung vorsieht, hat de facto keine stattgefunden und es wurden keine Zeugengehört. Musterhaft versucht der Richter, der Behinderten die gefestigter Rechtsprechung zu verweigern, um den Schadensersatz so niedrig wie möglich zu halten. Sodann privilegierte er das unlautere Prozessverhalten des Gegners dergestalt, dass das Opfer das Schmerzensgeld dafür verwenden darf den Anwalt des Gegners zu zahlen und sogar nicht Geld drauf legen darf. Auch im Beschwerdeverfahren wegen unzureichender Prozesskostenhilfe und im Prozesskostenhilfe Verfahren für Berufung würden Hürden gesetzt um den Ausschluss aus der Rechtsordnung zu erzwingen.

Last update: April 2026

above Problem/ vorbenanntes  Problem
Line of argumentation
background/ Argumentation, Hintergrund
and Procedure/ Vorgang
Violation of rights/ Rechtsverletzungen
Aim, solution/ Ziele, Lösungen
Case details/ Falldetails

Line of argumentationbackground/ Argumentation, Hintergrund and Procedure/ Vorgang

ENGLISHDEUTSCHPROOF
The patient had explicitly refused a mammogram because of a rare genetic connective tissue disease (hEDS) which causes pain sensitive tissue, when making the appointment by phone in the presence of a caregiver. She also said that despite her refusal, the referring physician had written it as the second option on the referral form, after an ultrasound. On the phone, it was suggested that an appointment for an ultrasound would be made. Due to COVID-19, there was no reception desk on site, but instead a line in front of the door, where a person collected health insurance cards and referral forms without comment. Without further communication, the patient was told to take off everything, including her glasses, in the cubicle. As she is highly myopic, she could then only see blurred shapes. When she was standing in the middle of the room, not even in front of the device, the practice employee approached her, grabbed my right breast out of nowhere without communication, squeezed it hard and twisted it. The patient immediately screamed and interrupted the procedure.
Translated with DeepL.com (free version)

Patientin hatte eine Mammographie bei der telefonischen Terminvereinbarung im Beisein einer Pflegeperson explizit abgelehnt und zwar wegen einer seltenen genetischen Erkrankung (hEDS), die ein schmerzempfindliches Bindegewebe verursacht. Und auch gesagt, dass es der Überweiser trotz Ablehnung an zweiter Stelle, nach einer Sonographie auf den Überweisungsschein geschrieben hat. Am Telefon wurde suggeriert, es wäre ein Termin für eine Sonographie gemacht. Vor Ort gab es wegen Corona keinen Tresen, sondern eine Schlange vor der Türe, eine Person sammelte kommentarlos Gesundheitskarte und Überweisungsschein ein. Ohne weitere Kommunikation sollte Patientin in Kabine alles ablegen auch Brille. Da diese hochmyop ist, konnte sie dann nur noch Schemen erkennen. Als sie in der Raummitte stand, also nicht mal vor dem Gerät, trat die Praxisangestellte auf sie zu, ergriff blitzschnell aus dem nichts ohne Kommunikation meine rechte Brust, quetschte sie massiv und verdrehte sie. Patientin hat sofort geschrien und unterbrechen lassen.
Zeugenbeweis
In the pre-trial proceedings, Diagnostikum Berlin apologized in writing for its organizational negligence! During the trial, Diagnostikum MVZ 2000 Berlin wanted nothing more to do with it. It was first claimed that one should have been allowed to choose an examination without discussing it. Finally, it was claimed that since consent had been given for a CT thorax four months earlier, this could also be considered consent for a mammogram. However, the highlight of the hostility towards disabled people was when the opposing lawyer, Sebastian Menke, stated that the plaintiff had said that disabled people were only entitled to a lower amount of compensation for pain and suffering. The common legal principle that there is no entitlement to a healthy victim had been cited. If opposing counsel Sebastian Menke believes that disabled people should receive less, he is free to challenge this norm objectively and legally and to seek a change through the courts.Im vorprozesssualen Verfahren entschuldigte Diagnostikum Berlin sein Organisationsverschulden schriftlich! Im Prozess wollte Diagnsotikum MVZ 2000 Berlin davon nichts mehr wissen. Es wurde zuerst behauptet man hätte sich eine Untersuchung ohne dies zu besprechen aussuchen dürfen. Zuletzt wurde behauptet, da 4 Monate zuvor eine Einwilligung in ein CT Thorax gegeben worden war, dürfe dies auch als Einwilligung in eine Mammographie betrachtet werden. Der Clou der Behindertenfeindlichkeit war aber, dass der Gegneranwalt Sebastian Menke erklärte, die Klägerin hätte gesagt, Behinderte hätten nur einen geringeren Anspruch auf Schmerzensgeld. Es war die gängige RS zitiert worden, dass es keinen Anspruch auf ein gesundes Opfer gibt. Wenn Gegneranwalt Sebastian Menke meint, Behinderte müssten weniger erhalten, so ist es ihm unbenommen, diese Norm sachlich und rechtlich anzugreifen und durch die Instanzen zu versuchen eine Änderung zu erreichen.
Unfortunately, there were often no longer deadlines, even though these had been declared several times due to serious chronic illness. The opponent took advantage of this, took three months to prepare, and then, 14 days before the conciliation hearing, submitted the written statement, which the person concerned was then expected to respond to within a week.Wie oft leider gab es keine längeren Fristen, wiewohl diese mehrfach wegen schwerer chronischer Erkrankung erklärt waren. Der Gegner nutzte dies, liess sich 3 Monate Zeit und erstellte dann 14 Tage vor Gütetermin den Schriftsatz, der dann von der Betroffenen innerhalb einer Woche beantwortet werden sollte.
Unfortunately, as is often the case, the judge did not provide any guidance, but only granted reduced legal aid and stated in the approval that he believed the amount of compensation for pain and suffering based on a previous ruling would not apply because there were blue marks (these are less common in the fatty tissue of the female breast than in men). Actually, legal representation should have continued to argue the case here. However, due to the limited and short-term approval six weeks before the conciliation hearing, no one could be found.
Wie oft leider, hat der Richter keinen Hinweis gegeben, sondern nur reduziert Prozesskostenhilfe bewilligt und in der Bewilligung mitgeteilt, dass er meint, die Schmerzendgeldhöhe anhand eines bereits ergangenen Urteils würde nicht zutreffen, weil es dort blaue Flecken gab (im Fettgewebe der weiblichen Brust kommt es seltener zu blauen Flecken als bei Männern). Eigentlich sollte hier eine anwaltliche Vertretung weiter vortragen. Aber wegen der eingeschränkten und kurzfristigen Bewilligung 6 Wochen vor Gütetermin konnte keiner gesucht werden.
At first glance, it appears that the judge believes that hEDS causes severe pain, but that the patient herself cannot prove that this is the case. As is often the case with rare diseases, the judge has once again failed to understand the situation, as the medical report from France confirms that the patient exhibits all nine key symptoms, including severe pain.
In der ersten Instanz sieht es so aus, als meine der Richter, bei hEDS würden zwar starke Schmerzen vorliegen, aber dass dies bei Patientin selber so ist, könne sie nicht beweisen. Wie bei Seltenen Erkrankungen üblich, hat der Richter wieder nichts verstanden, denn der Befundbericht aus Frankreich bestätigt gerade, dass bei Patientin alle 9 Leitsymptome, darunter starke Schmerzen vorliegen.


K 1
Im Klageentwurf vom 31.12.24 wurde auf die Diagnose des Ehlers-Danlos Syndrom, (K 1) einer genetischen Bindegewebserkrankung, die wegen instabilem Bindegewebe mit hoher Schmerzempfindlichkeit einhergeht. Darin bestätigt die französische Spezialpraxis
Ellasanté Gesundheitszentrum durch Prof. Brissot am 27.01.20 die die Ast).

K 10
Die Mammographie beim Gegner war explizit wegen der hohen Schmerzempfindlichkeit der Ast wegen Ehlers-
Danlos Syndrom von dieser abgelehnt worden. Schriftlich war mit der gleichen Begründung das reguläre Mammographie Angebot über die Krankenkassen abgelehnt worden.

Als der Gegner die Mammographie einleitete, wurde diese sofort wegen der starken Schmerzen unterbrochen.

K 31
Notizen der Ast zu den Schmerzen
waren diese heftig und deutlich bis in den April deutlich vorhanden, werden dann weniger, bis sie Mitte 2022 verschwinden.
Während und nach einer Mammographie können Schmerzen auftreten, die mehrere Tage anhalten. Das ist in der Regel normal und lässt sich leider kaum verhindern.
Hier hielten die Schmerzen aber über 3 Monate an und traten auch später noch anfallsweise auf.

Zeugenbeweis: 3 Pflegepersonen

K 3
Attest Unfallchirurge vom 09.03.2021
Da die Ast weiterhin Schmerzen hatte, ging sie am 18.01.21 zu dem Unfallchirurgen Dr. Oelrich, der eine Mammaprellung diagnostizierte.

K 29, 30
Da die Schmerzen anhielten wurde am 11.03.21 die Gynäkologin aufgesucht, wo auch die rechte Brust nach Knoten untersucht wurde, allerdings waren keine feststellbar.

Diese verordnete eine Creme, Antimast-Selz (Antimas-Selz Creme
 ermöglicht eine wirkungsvolle hormonfreie Lokaltherapie von schmerzhaften hormon- oder nicht-hormonabhängigen Veränderungen bzw. Erkrankungen der weiblichen Brust.

bei Blutstauungen hilfreich ist, die als schmerzhaftes Pulsieren und Klopfen der betroffenen Stellen empfunden werden,
https://www.antimast-online.de/Behandlung).
Beweis: Privatrezept vom 11.03.21, K 29

Als Diagnose wurde 
Mastodynie vermerkt (Schmerzhaftigkeit der (weiblichen) Brust).
Beweis: Ausdruck Krankenkasse Auszug, K 30

Allerdings trat der Schmerz nur bei der betroffenen Brust, rechts auf- wurde hier augenscheinlich nicht vermerkt.

K 25
Es wurden zwei medizinische Fachartikel (K 25) vorgelegt, die auch erklären, dass bei EDS das Bindegewebe fragil ist und für funktionell für starke Schmerzen, Schmerzempfindlichkeit sorgt, chronisch betroffen ist der muskuloskeletale Bereich (Gelenke). Daher sind die Brustschmerzen auch der Verletzung durch den Gegner zuzuordnen. Schmerzen können hier auch durch Verletzung der Weichteile entstehen.
Vergleichsurteil OLG Celle, Bschl v. 01.02.11 – 14 W 47/10: Brustkorbprellung 6000€.
Zuletzt verwies die Ast  auf ein Urteil über 3842,70€ Schmerzensgeld (Urteil LG Regensburg v. 10.01.2003 – 1 O 72/02, K
27) vor, bei sehr schmerzhafter Hemithoraxprellung.
Ohne dass bei den Urteile anders als hier das Verschulden eine Rolle spielte.
Obwohl wegen Behinderung und den Rechten nach UN-BRK um längere Fristen gebeten wurde, fand ein schnelles Verfahren statt, so dass es auch unmöglich nach Bewilligung von Prozesskostenhilfe einen Anwalt einzuschalten.
Um das Schmerzensgeld so niedrig wie möglich zu halten, wurden alte und nicht zur Diagnose und Tatablauf passende Urteile verwendet,
so wurden Urteile mit einer anderen Verletzung ausgesucht, wo das Opfer auch ein erhebliches Mitverschulden traf- wie hier nicht. Dieses wird auch nicht wie üblich indexiert. Sodann wurde sämtlicher Vortrag der Klägerin falsch wiedergegeben: statt über 3 Monaten massiven Schmerzen- wurde daraus richterseits phasenweise Schmerzen gemacht und behauptet, die Klägerin habe das selber vorgetragen wie nicht- auch dem als Beweis angefügten Schmerztagebuch und der als Zeugin angeführten Pflegeperson lässt sich dies nicht entnehmen. Die Krankenschwester habe an die Brust gefasst- diese hat die Brust aus dem Nichts heraus ergriffen massivst gequetscht und verdreht. Beschwiegen wurde natürlich auch die Grunderkrankung die Verletzungen massiv macht und auch eine richterliche Kenntnis nie nachgewiesen. Das Organisationsverschulden, wenn Termine nicht richtig koordiniert werden, wurde als Kommunikationsdefizit verharmlost. Und darüberhinaus übergangen, dass die Ablehnung mit dem Hinweis wegen genetischer Erkrankung ist als grober Fehler zu werten.
Die Klägerin hat wegen Behinderung mit Attest erklärt nur die Güteverhandlung an einem Tag machen zu können. Es war als Laiin nicht erkennbar, wann die Hauptverhandlung stattfand, da diese nicht eröffnet worden war. Sodann ergingen zwei Protokolle, das erste mit stattgefundener Hauptverhandlung und als die Klägerin darauf aufmerksam machte, das sich hier wegen eingegrenzter Prozessfähigkeit nicht angemessen vertreten werden konnte. erging ein zweites, das erklärte zum Termin sei niemand erschienen. Der Termin wurde nicht verlegt, es erging kein Säumnisurteil. Womit entgegen des Gesetzes keine mündliche Verhandlung stattgefunden hatte und natürlich auch keine Zeugen gehört wurden.
Anstatt das Prozessveranlassende und unlautere Verhalten des Gegners im Prozess bei der Kostengrundentscheidung zu berücksichtigen, soll die Bf dem Gegner 85% seiner Kosten zahlen, dessen Verhalten wird dergestalt richterseits goutiert, dass die Bf, also de facto die Schmerzensgeldzahlung dafür verwenden darf und noch ca. 400 € darauf legen darf.
Dieses unlautere Verhalten war:
Die vorprozessuale schriftliche Entschuldigung wurde im Prozess bestritten.
Es wurde behauptet, die (hochmyope) Klägerin hätte selber anhand Methode und Gerät erkennen müssen, dass eine Mammographie kommen würde.
Es wurde behauptet, die Klägerin hätte gesagt, Behinderte müssten weniger Schmerzengeld erhalten.
Zuletzt sollte die Einwilligung in ein CT Monate vor der Untersuchung auch als Einwilligung in eine Mammographie gelten.
36 T 8/25
Wegen der unzureichend bewilligten Pkh wurde am 13.10.25 Beschwerde mit Wiedereinsetzung wegen dauerhafter schwerer Krankheit und Behinderung, schwerer Fatigue hieraus und multipler Problemlage, es musste die Gesundheitsversorgung am SG erfochten werden, beantragt werden.
Am 20.11.25 lehnte der Richter die Wiedereinsetzung ab. Bezeichnenderweise beschäftigt er sich gar nicht mit dem fehlerhaften Pkh Beschluss, diese wurde also absichtlich und wissentlich falsch deutlich zu niedrig erteilt. Mit dem beschleunigten Verfahren obwohl wegen der genetischen Erkrankung und Behinderung gebeten war, wurde hier gezielt vorgegangen um der Bf ihren Anspruch auf die Rechtsordnung zu verweigern.
Wie üblich wird sich mit den längeren Fristen aus UN-BRK wegen Behinderung überhaupt nicht befasst, beschwiegen, dass eine Behinderung vorliegt, sondern pauschal behauptet, die Bf müssen ihre Krankheit beweisen. Die Bf hat eine schwere seltene genetische Erkrankung ausführlich dargelegt, diese war zudem Verfahrensgegenstand. Anders als der Richter behauptet, war der Einfluss des Gendefekts in Bezug auf die längere Frist dargetan: ausweislich K 1 Leitsymptom schwere Fatigue (deepl übersetzt une Fatigue très importante sogar mit extremer Fatigue), ständige starke Schmerzen. Zudem war unter e) nach der Kenntnis des Richters zur vorliegender Grunderkrankung gefragt worden, da diese selten ist. Ein Kenntnis hat dieser zu keiner Zeit nachgewiesen.
Sodann wird pauschal behauptet die Bf hätte nicht hinreichend verdeutlicht, warum innerhalb der Beschwerdefrist ihre Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei. Dies zeigt es will nicht verstanden werden, dass eine genetische Erkrankung nicht nur während einer bestimmten Frist da ist, sondern eine Behinderung ist und immer da ist und das eine ständige extreme Fatigue natürlich den Fristablauf grundsätzlich ganz anders beeinflusst. Sodann war der zeitliche Ablauf mit den weiteren Hemmnissen wegen multipler Problemlage wegen Seltener Erkrankung genau geschildert worden:…
Am 02.01.26 lehnte auch die Beschwerdeinstanz dergleichen pauschal ab. Gegen diesen am
Beschluss, Az. 36 T 8/25 zugestellt am 06.01.26 wurde am 21.01.26 Gehörsrüge eingelegt.
Am 12.02.26, zugestellt am 18.02.26 wurde in 36 T 8/25 die Gehörsrüge wegen Verspätung als unzulässig abgelehnt und dazu §§ 187, 188 BGB und §§ 222, 321a ZPO zitiert.

Dies ist falsch, denn die Frist wurde ausweislich Fristrechnung eingehalten.
Da am 06.01.26 zugestellt wurde, beginnt die Fristberechnung am darauffolgenden Tag, also der Folgetag ist der erste Tag der Frist (§ 187 BGB).
§ 188- zum Fristende: Eine nach Tagen bestimmte Frist endigt mit dem Ablauf des letzten Tages der Frist.
§ 222 ZPO beinhaltet: Fällt ein Fristende auf einen Samstag, Sonntag oder Feiertag, endet die Frist am nächsten Werktag.
Ausweislich § 321a ZPO beträgt die Frist für eine Gehörsrüge 2 Wochen.
Auch BVerfG, Beschluss vom 03.04.2018, Az. 2 BvR 547/18: bei der Berechnung der Frist der Tag der Zustellung der Entscheidung nicht mitzuzählen ist und die Frist erst am Tag danach beginnt. Damit bestätigte das BVerfG die allgemeinen Grundsätze der Fristberechnung auch für Verfassungsbeschwerden.
Ausweislich Faxprotokoll war die Gehörsrüge am 21.01.26 eingegangen. Damit war die Gehörsrüge innerhalb der gesetzlichen Frist eingegangen. Der Nachtrag vom 25.01. war am 16.01. gefaxt worden. Wie hier schon ständig thematisiert wird, ist es wegen dauerhafter schwerer Erkrankung, Behinderung und seltener (genetischer) Grunderkrankung und der multiplen Problemlage hieraus, die im vorliegenden Fall auch Thema ist, es nicht möglich und zudem noch als juristische Laiin, die wegen finanzieller Vulnerabilität auch keinen Anwalt für Pkh und Rechtsmittelverfahren beauftragen kann, unmöglich den Sach- und Rechtsverhalt in dieser für Juristen gesetzte Frist zu bearbeiten. Zudem haben Behinderte Personen, wie dargetan daher auch Anspruch auf längere Fristen.
Es wird Beschwerde am LVerfG eingelegt.
36 S 18/25
Am 23.12.25 wurde gegen das Urteil ein Pkh Antrag für Berufung wegen der schweren Verfahrensfehler eingelegt

Auch hier wurde darauf gesetzt, weiter Hürden und Verfahrensfehler zu produzieren um die Bf von der Rechtsordnung auszuschliessen. Es wurde wiederum behauptet, der Pkh Antrag sei verspätet eingegangen, augenscheindlich haben Behinderte keinen Anspruch auf die gesetzliche Fristrechnung und auch nicht auf längere fristen aus UN BRK.
Gegen den Beschluss vom 05.02., zugestellt am 06.02.26 wurde am 29.03.26 Pkh Antrag Nichtzulassungsbeschwerde am BGH erhoben. Allerdings mit Wiedereinsetzung da es seit Januar eine schwere gesundheitliche Komplikation gibt:

die Bf hat eine schwere Seltene genetische Erkrankung, die sowohl den (materiellrechtlichen) Streitgegenstand am Erstgericht bestimmte, also auch den hier zugrunde liegenden formalrechtlichen Streitgegenstand- angemessene Fristen für Behinderte Personen, die weil unbemittelt sich in den Pkh Verfahren, die Rechtsanwaltsgebühren auslösen, von dieser selbst geführt werden müssen. Wiewohl auch bei dem Streitgegenstand „gesundheitliche Unversehrtheit“ schon im Pkh Verfahren nach UN-BRK ein Rechtsanwalt zu stellen ist.
Zur Begründung der Wiedereinsetzung:

Das Glaukom ist auch auf dem bis dato wenig betroffene linken Auge erheblich fortgeschritten.

Glaukom ist ein Sammelbegriff für Erkrankungen des Auges, die mit einer strukturellen Schädigung des Sehnervs (Optikusneuropathie) und damit verbundenen Gesichtsfeldausfällen und Veränderungen der Sehnervenpapille einhergehen. In Deutschland leiden ungefähr 800.000 Menschen unter einem Glaukom. Schätzungsweise sind 50.000 davon bereits an der Erkrankung erblindet. Damit ist es nach der altersbedingten Makuladegeneration die zweithäufigste Ursache für Erblindung (RKI – GBE-Themenheft Blindheit und Sehbehinderung, 2017,
https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/3265/239jC362XNHU.pdf?sequence=1&isAllowed=y).

Dagegen waren Massnahmen dringend geboten…..

II. Begründung Nichtzulassungsbeschwerde
Die Sache hat grundsätzliche Bedeutung:
Personen, die Pkh für Rechtsmittel beantragen müssen, wird die gesetzliche Fristrechnung vorenthalten- hier geht es um die Sicherung der einheitlichen Rechtsprechung;
die Rechtssprechung zur Mittellosigkeit als Wiedereinsetzungsgrund, muss auch für die im Pkh Verfahren nicht anwaltlich vertretene Person gelten;
die Bf als behinderte Person hat Anspruch auf angemessene Fristen bei nachgewiesenen Behinderungen, die einen Einfluss auf die Funktionsweise haben- die UN-BRK ist, auch wenn das bei den Gerichten nicht angekommen ist, Bundesgesetz- hier geht es also um Rechtsfortbildung;
sodann, muss auch ein von einem/r juristischen Laien/in gestellter Pkh Antrag hemmen, so dass der nach Pkh Bewilligung bestellte Rechtsanwalt, Wiedereinsetzung beantragen kann- unbemittelten Personen ist der Zugang zur Rechtsordnung nicht zu erschweren- daher hat die Sache auch grundsätzliche Bedeutung.

Conclusion / Fazit
Extrem feindlich gegenüber behinderten Frauen und Unbemittelten ist Richter Siebert am AG Charlottenburg- offenbar war für ihn eine Prellung und Quetschung der weiblichen, die wegen genetisch sehr schmerzempfindlichen Bindegewebe massive und lange Schmerzen verursacht, etwas wofür das das Opfer noch das Schmerzensgeld verwenden darf und eine Schippe drauf um dem Täter den Anwalt zu zahlen.

Hier war für Richter Siebert augenscheinlich es nicht Wert ein gesetzliches Verfahren zuteil werden zu lassen, sondern nur eine Art von ihm zusammengestelltes Schnellverfahren, mit falschen Vergleichsurteilen, überdies über 20 Jahre alt und ohne Indexierung, sowie Übergehen jeder gesetzlichen und höchstrichterlichen Rechtssprechung bei Schmerzensgeld und Arzthaftungsrecht. Er hatte kein Problem damit die UN-BRK, die immerhin Bundesgesetz ist massiv zu verletzen, indem aberkannt wurde, dass das Übergehen, der mitgeteilten Grunderkrankung ein grober Fehler ist und der Gegner hier hätte angemessene Vorkehrungen treffen müssen.

Behinderte und Unbemittelte haben keinen Anspruch auf Gesetze und ordnungsgemäße Verfahren. Wegen seltener genetischer Erkrankung dauerhaft Schwerkranke müssen dann ohne anwaltliche Vertretung, die im Pkh Verfahren nicht finanziert werden kann, Verfahren durchstehen, mit unzureichender Pkh, wenn überhaupt und ständigen kurzen Rechtsmittelfristen, da in den Verfahren weder Gesetze beachtet werden, von der Rechtssprechung BGH abgewichen wird, ohne dies zu begründen, statt der Beachtung der UN-BRK (immerhin auch Bundesgesetz) werden ständig Hürden gesetzt. Dies durchzustehen ist nicht möglich, Wiedereinsetzungen oder längere Fristen wegen Behinderung mit schweren Symptomen und multipler Problemlagen aus Seltener Erkrankung faktisch und durch Studien nachgewiesen werden grundsätzlich und immer pauschal mit der Erklärung abgelehnt, es hätten keine Gründe vorgelegen, dabei setzt sich das Gericht mit der Begründung nicht auseinander und kann auch keine Sachkenntnisse zu Seltenen oder vorliegender Krankheit nachweisen. De facto haben diese Personen daher keine Grundrechte und sind aus der Rechtsordnung ausgeschlossen. Dies ist ein Muster, dem ein Gros der RichterInnen folgt. So auch hier.

Violation of rightsRechtsverletzungen

ENGLISHDEUTSCH
§ 630d BGB Einwilligung
§ 280 BGB Schadensersatz wegen Pflichtverletzung
§ 823 BGB Unerlaubte Handlung
§ 253 BGB Schadensersatz in Geld

BGH, Urteil vom 15.02.2022 – VI ZR 937/20 openJur 2022, 7410:
Maßgebend für die Höhe des Schmerzensgeldes sind im Wesentlichen
die Schwere der Verletzungen,
das durch diese bedingte Leiden,
dessen Dauer,
das Ausmaß der Wahrnehmung der Beeinträchtigung durch den Verletzten
der Grad des Verschuldens des Schädigers
(Senatsurteile vom 10. Februar 2015 – 

UN-BRK
Der Vorgang spiegelt zudem auch die Kritik der UN-BRK im Staatenprüfverfahren von 2023 (Abschliessende Bemerkungen des zweiten und dritten periodischen Bericht über Deutschland):
Gesundheit (Art 25)
57. Der Ausschuss ist besorgt über …
c) Das Fehlen von Rechtsvorschriften, insbesondere im BGB, über die Bereitstellung von medizinischer Informationen für Menschen mit Behinderungen in barrierefreien Formaten, um sicherzustellen, dass ihre freiwillige Einwilligung in Kenntnis der Sachlage gleichberechtigt mit anderen vor jedem medizinischen Eingriff eingeholt wird.

Der Ausschuss hat darauf hingewiesen, dass es um die Barrierefreiheit in all ihrer Komplexität geht und dass sie sich auf die physische Umwelt, auf Beförderungssysteme, auf Information und Kommunikation und auf Dienstleistungen bezieht (Allgemeine Bemerkung Nr. 2 (CRPD/C/GC/2), Absatz 13)… daher müssen Produkte und Dienstleistungen, die der Öffentlichkeit offenstehen, für alle barrierefrei zugänglich sein müssen, unabhängig davon, ob sie im Eigentum einer staatlichen Behörde oder eines privaten Unternehmens sind bzw. von einem/einer solchen bereit gestellt werden (ebd.).

Der Gegner hat angemessene Vorkehrungen verweigert, ist seiner Gewährleistung des Diskriminierungsverbots nicht nachgekommen und hat auch das Recht Behinderter auf Gesundheit verletzt, seine Versorgung hat keinen akzeptablen Standard (auch nicht während der Corona-Zeit), seine Dienstleistung war nicht barrierefrei.

Aim, solution/ Ziele, Lösungen

A classic case: a person suffering from a rare disease explicitly rejects a particular examination method for this reason. The doctor, who is completely unfamiliar with the disease, does not care, because he knows better and prescribes a painless method as a second option. The radiology practice, without taking into account the agreement made on the phone, decides on its own to choose the more expensive examination without further consultation. (When several parties are involved, the principle of joint liability applies). Concluding observations on the combined second and third periodic reports of Germany, 2023 (2023 UN report on Germany- Committee on the Rights of Persons with Disabilities – germany-disabled-poor-outlawed), names in Reference 57. the problem of lacking consent and criticises that until now Germany does not initiate measures. Here a painful examiniation, mammography was explicit denied because of a rare genetic disease, which causes an instable connective tissue which is therefore very pain sensitive. Nevertheless it was begun when the disabled patient was helpless. Anyone can treat disabled people however they want, and even if they cause them considerable pain, they are not required to pay any appropriate compensation, because they are just disabled people and, in practice, they have no claim to justice and the law! Will this be changeable?
Ein klassischer Fall, an einer Seltenen Erkrankung erkrankte Person lehnt Untersuchungsmethode explizit deswegen an. Der Arzt, der die Erkrankung gar nicht kennt, schert sich darum nicht, denn er weiß ja alles besser und schreibt sie zu einer nicht schmerzhaften Methode an die zweite Stelle. Die radiologische Praxis meint ohne Berücksichtigung Abmachung am Telefon sich ohne weitere Rücksprache selber etwas auszusuchen, nämlich die teurere Untersuchung. (Bei mehreren Beteiligten greift das Prinzip der Gesamtschuldnerschaft). Abschliessende Bemerkungen des kombinierten zweiten und dritten periodischen Bericht über Deutschland, 2023 (2023 UN report on Germany- Committee on the Rights of Persons with Disabilities – germany-disabled-poor-outlawed), benennt in Punkt 57 das Problem der fehlenden Einwilligung und kritisiert, dass die Bundesrepublik bis dato keine Massnahmen ergriffen hat. Hier war eine schmerzhafte Untersuchung explizit wegen einer seltenen genetischen Erkrankung abgelehnt worden, weil diese ein instabiles Bindegewebe verursacht und dieses sehr schmerzempfindlich ist. Trotzdem wurde die Untersuchung eingeleitet, als die Patientin komplett hilflos war. Mit behinderten Menschen kann jeder verfahren wir er möchte und wenn dann erhebliche Schmerzen verursacht worden sind, soll wieder in keiner Weise angemessene Entschädigung in Geld gezahlt werden, sind ja bloss Behinderte und da gibt es nun mal in der Praxis keinen Anspruch auf Recht und Gesetz! Bis dato ist die UN-BRK leider nur Theorie!

Case details

plaintiffBirgitta Wehner
lawyer
opposing party
MVZ Diagnostikum Berlin 2020 GmbH
head of authority
member of political party, if known
office clerk
costs
legal area
starting year2025
legal aid/ first instance
court, file number, judges
AG Charlottenburg
Az 208 C 2/25
Siebrecht
appeal
court, file number, judges
LG Berlin II
Az. 36 T 8/25 complaint insufficient legal aid
Richter Eger
Az.36 S 18/25 legal aid appeal
Richter Eger, Richterin Burrak, Richterin Hilpert
Federal Constitional Court
file number, judges
statusopen

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