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Das Prinzip der Selbstvertretung behinderter Menschen wird in den deutschen Medien unzureichend beachtet. Das ist anbetrachts der Kranken- und Behindertenmorde im deutschen Faschismus schon ein starkes Stück, diesen Opfern das Recht auf eine eigene Stimme nicht zurückzugeben.
Diese werden nur zu bestimmten Themen befragt. Bei Barrierefreiheit geht es um formalen Zugang, es interessiert nicht, dass inhaltlich nicht angekommen wird.
Rechte Medien lancieren gezielt Behinderte, die meinen, Behinderte brauchen weniger Existenzminimum (https://gegenmacht.net/endlich-wahlkampf-cdu-freundliche-springerpresse-blaest-zum-angriff-auf-existenzsicherung-kranke-und-behinderte-hartz-iv-ist-zu-hoch-auch-schwerbehinderte-brauchen-weniger-eine-unfreundliche-repl/)
Auch aktuell gibt es den Trend, Erwerbslose, Arme zu verleumden, und eine sehr eingegrenzte Berichterstattung zu chronisch Kranken und Behinderten zu betreiben, die den Umfang der systemischen Ausgrenzung verschleiert und die Vernichtung der Kranken- und Behindertem, der sog. Asozialen, sozial marginalisierte Personen im deutschen Faschismus zu übersehen oder zu übergehen („Verpflichtende KZ-Besuche in der Schule. Erinnern geht nur inklusiv“,Pauline Jäckels, 22.5.2025, https://taz.de/Verpflichtende-KZ-Besuche-in-der-Schule/!6089554/: „Selbstverständlich muss die massenhafte Vernichtung von Jüd*innen, Sinti*zze und Rom*nja, Kommunist*innen, Homosexuellen in den NS-Lagern integraler Bestandteil der Geschichtslehrpläne aller Bundesländer sein. Besuche von KZ-Gedenkstätten können diese, unsere genozidale Geschichte lebensnäher vermitteln als Lehrbücher und Frontalunterricht im Klassenraum.“). Gruppen werden aus der Gedenkpolitik raus geschrieben, sind des Gedenkens nicht wert: die Gruppe der Kranken- und Behinderten, und die Sozial Stigmatisierten.
